Highlight
- 🏠 Unkomplizierte Atmosphäre im hübschen Lokal mit Terrasse im Mattequartier
- 🥩 Spezialisiert auf Tatar mit vielen Variationen – hausgemacht ohne Fertigprodukte
- 💁 Korrekter und aufmerksamer Service
- 🍝 Saisonale Küche mit täglich wechselnden Menüs
Das Fischerstübli Bern liegt im idyllischen Mattequartier direkt an der Aare. Hier kannst du saisonale Küche in einem hübschen Lokal oder auf der Terrasse geniessen. Das Restaurant Suresh Bern liegt übrigens nur etwa 50 Meter vom Fischerstübli entfernt.
Unsere Erfahrung im Fischerstübli Bern
Hübsches Lokal mit Holz-Interieur
Wenn ich ins Mattequartier gehe, entsteht bei mir jedes Mal fast Ferienstimmung. Denn die Aare ist ganz nah, die Strasse ist aus Kopfsteinpflaster, und auch die Gebäude wirken sehr idyllisch. Mittendrin liegen das Fischerstübli Bern und seine schöne Terrasse. Da das Wetter bei uns etwas kühl war, nahmen wir drinnen Platz. Das Fischerstübli ist wirklich ein “Stübli”, einfach eingerichtet mit Bistro-Stühlen und Holztischen – kombiniert mit weissen Wänden. Einfach, aber gemütlich!
Kleine Speisekarte und selbst gekochte Gerichte
Ein Blick in die Karte zeigt ein überschaubares Angebot, was ich immer als gutes Zeichen für frische Zubereitung werte. Laut Webseite kocht das Fischerstübli die Speisen auch selbst – ohne Fertigprodukte. Eine Spezialität ist das Tatar, von welchem es viele Variationen in der Karte hat.
Die Serviceangestellte hat uns auf das Tagesangebot aufmerksam gemacht. Dies war unter anderem als Vorspeise eine Randen-Süsskartoffelsuppe. Obwohl ich ursprünglich vorhatte, einfach einen Salat zu bestellen, habe ich mich dann doch für diese Suppe entschieden. Als Hauptgang habe ich mich für die Pouletbrust auf Bärlauchrisotto entschieden. Eigentlich spielte ich mit dem Hintergedanken, als Dessert noch die Tarte Tatin zu geniessen.
Kulinarisches Erlebnis und Resümee
Die Suppe war gut – nicht ganz heiss. Der Geschmack war wie erwartet leicht süsslich – natürlich von den Süsskartoffeln her. Den Randen habe ich nicht wirklich herausgeschmeckt – dafür jedoch die Kokosmilch, welche auch verwendet worden ist. Ein Plus waren auch die Croutons und Kürbiskerne. Der Hauptgang, die Pouletbrust auf Bärlauchrisotto mit Morchelsauce, war auch solide. Das Poulet war gut im Ofen gebraten, die Sauce war auch schmackhaft. Jedoch war das Risotto deutlich zu weich. In meiner Idealvorstellung ist der Reis im Risotto noch leicht bissfest, während der Risotto insgesamt cremig und leicht flüssig zergeht. Der Bärlauch-Risotto entsprach dieser Vorstellung leider nicht. Es könnte unterschiedliche Gründe haben, aber die Konsistenz des Risottos hat einfach nicht gepasst.
Der Service war korrekt und freundlich. Als herzlich würde ich ihn nicht bezeichnen, für mich wirkte das Servicepersonal eher fast etwas “streng”. Nicht unhöflich, aber eben auch nicht überschwänglich. Insgesamt war das Erlebnis in diesem hübschen Lokal in Ordnung. Beim nächsten Besuch würde ich die Spezialität des Hauses probieren, das Tatar.